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Herzlich willkommen im Evangelischen Kirchenkreis Torgau-Delitzsch

Kreissynode Torgau-Delitzsch tagte in Schkeuditz → Am Samstag, 19. Juni 2021, tagte die Synode des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch in der Flughafenstadt Schkeuditz. Präses Dieter Roth begrüßte neben den Gästen 37 gewählte Vertreter aus den Kirchengemeinden, dem Bereich der Hauptamtlichen, der kirchlichen Werke und zeigte sich sichtbar erleichtert, dass nach zweimaliger Verschiebung dieses Treffen nun endlich stattfinden konnte. Dennoch waren die pandemiebedingten Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen an allen Ecken und Enden zu verspüren. Dies begann mit der akribischen Datenerfassung am Einlass zur eventuellen Nachverfolgung und führte für alle jene, die noch nicht Geimpft oder Genesen waren zu einer Selbstteststation am Eingang des Saales. Es galt Maskenpflicht – außer am Platz – für alle. Die Tische standen auf Abstand. Das sonst so üppige Frühstücksbuffet fiel aus. Auch zeitlich hatte man sich auf eine Tagungsdauer von drei Stunden beschränkt – und das trotz umfangreichen Programms. Dennoch lag – dank der immer weiter fallenden Inzidenz-Zahlen – ein deutlicher Hoffnungsschimmer über dem Szenario.

So stellte zu Beginn Pfarrer Robert Neuwirt (Belgern) seine Andacht unter das Motto aus dem Brief des Apostel Paulus an die Hebräer 13.14 „Wir haben keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ und auch Regionalbischof Propst Johann Schneider gab der Hoffnung Ausdruck, dass nun die „Zeit des Abendmahl-Fastens“ hoffentlich bald vorbei sei.

Einen Ausblick auf „die künftige Stadt“ gewährte auch das Thema zu Beginn der Synode. Nicol Speer stelle das Konzept der „Gemeinde auf Zeit“ vor – ein Projekt innerhalb der Erprobungsräume der EKM während der Zeit der 9. Sächsischen Landesgartenschau in Torgau (23.4.-09.10.2022). Hierbei geht es um „neue Glaubensformate abseits vom Kirchturm“. Dazu wird es im Kirchenwäldchen auf der Landesgartenschau eine Vielzahl von Angeboten geben. Unter dem Motto: „Nimm Platz – Atme auf“ lädt das Areal die Besucher der Schau und auch alle Christen aus dem Kirchenkreis und darüber hinaus ein. Es wird niederschwellige Angebote geben – auf einer Naturbühne, in einer Jurte oder im „Amphitheater“ mit Altar für Andachten und Begegnungen. Projektleiterin Nicol Speer: „Im Glacis mit Blick auf die Elbe liegt unser Kirchenwäldchen und bietet Raum für Miteinander, Austausch, vielfältige Impulse und Ideen aus nah und fern“.

Nach dieser Vorschau auf Kommendes, galt es nun, bereits Vergangenem den synodalen Segen zu erteilen. Pandemiebedingt konnte das Gremium nicht über die Haushalte 2019, 2020 und 2021 beraten und beschließen – dies musste nun nachgeholt werden. Um als Kirchenkreis arbeitsfähig zu bleiben, hatte in den vergangenen Monaten der online-tagende Kreiskirchenrat die Haushaltsbeschlüsse gefasst. Die Bestätigung durch die Synode wurde nun nachgeholt – was auch einstimmig geschah. Weiter galt es, die Geschäftsordnung der Synode zu ergänzen: Künftig sind nun digitale Tagungen möglich und auch Beschlüsse können so gefasst werden.

Superintendent Mathias Imbusch stellte seinen Rückblick auf die vergangenen 18 Monate unter die Überschrift: „Unser Umgang mit der Pandemie“. Er stellt fest, dass seit Ostern 2020 die digitalen Angebote enorm zugenommen haben und rege genutzt wurden. Auch dass Weihnachten die schwierigste Zeit in dieser Phase überhaupt war. Die Diskussionen rankten sich immer wieder um das gleiche Thema: „Was geht und was geht nicht!?“. Die Eigenverantwortung der Gemeindekirchenräte vor Ort war oft ein strittiger Punkt und auch die Frage, welche Rolle denn nun Gott in dieser Situation spielt. Zurückblickend stellte er fest, dass es vielerorts Veränderungen in den Kirchengemeinden gab. Das begann mit den stark verkürzten Gottesdienstformaten und endet mit einer Dialog-Kultur, die neu definiert und gesucht werden musste. Dennoch blickte auch er optimistisch in die Zukunft – trotz aller Bedrängnisse in den vergangenen Monaten – und auch er hofft auf bessere Zeiten. Andreas Bechert