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Evangelische Grundschule "Peter & Paul" Delitzsch (in Gründung)

Homepage: www.ev-schule-delitzsch.de

„Peter & Paul“ startet durchpp 210418 IMG 2556

Delitzsch. Am Samstag, 22. April 2018, war Entdeckertag bei „Peter & Paul“ – einer Evangelischen Grundschule in Delitzsch, die sich mitten im Gründungsprozess befindet. 27 Vorschulkinder tummelten sich im Schulgebäude in spe. Da wurden Kartoffeldrucke fabriziert, Schul-T-Shirts hergestellt, phantasievolle Kunstobjekte kreiert, Steine bemalt, Geschichten gelauscht und zusammen gefrühstückt. Neben den Kleinen waren auch ein paar Große vor Ort: die künftige Schulleiterin Brita Kaiser-Deutrich, Gemeindepfarrer Stephan Pecusa und einige fleißige Mitstreiter vom Trägerverein. Wenn alles weiter so klappt wie bisher, dann eröffnet im August die vierte Evangelische Grundschule im Kirchenkreis Torgau-Delitzsch.

pp 210418 IMG 2597Die Idee dazu wurde vor über einem Jahr geboren – seitdem viel nachgedacht, geredet, geplant, gerechnet, diskutiert, gestritten und nachgefragt. Dann stand im Sommer 2017 fest: Wir gründen in Delitzsch eine freie Evangelische Grundschule. Und wir benennen sie nach Peter & Paul – den Schutzheiligen der Delitzscher Stadtkirche. Und wir organisieren uns – heraus aus der Elterninitiative – in einen Trägerverein, denn nur so kann man das hochgesteckte Ziel auch erreichen.

pp 210418 IMG 2614Von der Idee bis zur Umsetzung war es jedoch kein leichter Weg. An vielen Stellen musste Überzeugungsarbeit geleistet werden. Dann galt es ein potentielles Schulgebäude ausfindig zu machen, finanzielle Mittel zu organisieren, die künftigen Schüler(innen) und die künftigen zwei Lehrer(innen) zu finden. Die Kirchengemeinde und der Kirchenkreis unterstützten von Anbeginn das Vorhaben der engagierten Eltern und Schulgründer und auch die Stadt Delitzsch war von dem Vorhaben begeistert. Gemeinsam wurde ein Objekt gesucht und gefunden in der Schulstraße 23. Das Gebäude besteht noch in seinen Grundmauern aus dem Jahr 1826, als hier eine Knabenschule entstand. Bis ins 21. Jahrhundert paukten immer Schüler dort, dann stand das Gebäude irgendwann leer. Jüngst wurde ein Erbbaupachtvertrag bei der Stadt unterzeichnet, der nun dem neuen Schul-Projekt sehr entgegen kommt. 

pp 210418 IMG 2637Eine freie Schule zu gründen kostet Geld – viel Geld. Zum einen werden 120.000 € für die Renovierung fließen – die im Mai beginnen wird – zum anderen müssen knapp 390.000 € auf der hohen Kante liegen, um in der Zeit der Genehmigungsphase (3 Jahre) die Kosten für Gehälter, Verwaltung und Unterrichtsmittel abdecken zu können. Der Finanzausschuss der EKM hat in seiner Sitzung am 20. April 2018 eine Bürgschaft in Höhe von 200.000 € bewilligt – weiter Bürgschaften kommen von der Kirchengemeinde, dem Kirchenkreis und einer Delitzscher Stiftung. Zudem wurden in vielen Aktionen und Projekten Spenden eingeworben. Somit ist jetzt auch der finanzielle Grundstein gelegt.

Das Schulkonzept trägt reformpädagogische Inhalte und ist mit einem Satz zu umschreiben: „Hilf mir, es selbst zu tun!“. Auch christliche Werte stehen im Mittelpunkt – Morgenkreis und Abschlussandacht inklusive. Die Ausrichtung der Lehranstalt tendiert hin zum musikalischen und sprachlichen Profil. Das Diakonische Werk Delitzsch/Eilenburg e.V. rundet mit einem Hort das Ganztagsschulangebot ab.

Heute liegen bereits über 30 Anmeldungen für die 1. Klasse vor – ein paar freie Plätze gibt es noch. Der erste Schultag in „Peter & Paul“ wird am 11. August 2018 sein. Er beginnt feierlich und wie es sich gehört, um 10 Uhr in der Stadtkirche St. Peter & Paul mit einem Festgottesdienst.
Andreas Bechert 

Brita Kaiser-Deutrich wird neue evangelische Schule in Delitzsch leiten

Die Arbeiten schreiten mit großen Schritten voran. Die erste freie Grundschule in Delitzsch wird Wirklichkeit. Und mit der neuen Leiterin ist eine Pädagogin gefunden, die keine Unbekannte ist.Die Arbeiten schreiten mit großen Schritten voran. Die erste freie Grundschule in Delitzsch wird Wirklichkeit. Und mit der neuen Leiterin ist eine Pädagogin gefunden, die keine Unbekannte ist.

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Delitzsch. Eine „großartige Ausnahmepädagogin, Vertrauenslehrerin und Anwältin der Kinder“ lobten die Eltern des evangelischen Schulzentrums in Bad Düben Brita Kaiser-Deutrich nach deren nötig gewordenen Weggang in der Folge interner Querelen. Nun startet diese „Ausnahmepädagogin“ in einem Delitzscher Ausnahmeprojekt neu durch. Brita Kaiser-Deutrich wird die Leiterin des neuen evangelischen Schulzentrums in Delitzsch und eine der zwei vorgesehenen Lehrer dort. Im August werden in der ersten freien Schule für Delitzsch die ersten Erst- und Zweitklässler eingeschult.

Anmeldungen noch möglich
33 Anmeldungen liegen bereits für die neue Schule vor, noch immer können Kinder angemeldet werden – allerdings ist gerade für die Abc-Schützen auch mit Wartelisten zu rechnen. Die jetzt bereits angemeldeten Kinder erleben gerade Schnuppertage. Noch werden die im evangelischen Gemeindehaus in der Schloßstraße abgehalten. Die Räume in der Schulstraße sind noch nicht fertig, die Baumaßnahmen werden vorbereitet. Da die einstige Schule bis vor wenigen Monaten noch von einem Verein genutzt wurde und zuvor bereits das Ausweichquartier beim Bau der Grundschule am Rosenweg war, ist die Substanz zwar nicht perfekt, aber durchaus akzeptabel und für manchen Raum reicht etwas Farbe. Definitiv ausgetauscht werden muss die Heizungsanlage. Bis Sommer sollen all jene Räume hergerichtet sein, die die Schule wirklich im ersten Jahr braucht, danach folgt der Rest.„Die Schule, die wir aufmachen, soll ein Zuhause werden“, so Pfarrer Stephan Pecusa, Mitglied des Trägervereins für die neue Schule. Es wird vor allem pädagogisch ein individuelles Zuhause: „Wir werden verschiedene pädagogische Konzepte anwenden, individuell auf die Kinder abgestimmt“, schildert Brita Kaiser-Deutrich. Manche Kinder sind visuelle Typen beim Lernen, andere wollen Dinge im wahrsten Wortsinne begreifen, um sie zu verinnerlichen.

Auf solche Eigenschaften kann an einer freien Schule erfahrungsgemäß besser eingegangen werden. Dabei sieht sich die entstehende Bildungseinrichtung nicht als Konkurrenz zu den bestehenden drei Grundschulen in Delitzsch, sondern als eine Ergänzung – die Grundschule sei bereits Teil der städtischen Schulnetzplanung, informiert der Trägerverein. Erst in der Zukunft soll daraus ein evangelisches Schulzentrum entstehen. Wie alle anderen Schulen auch wird diese an den Sächsischen Lehrplan gebunden sein, dazu kommen noch vor allem Elemente der Montessoripädagogik und viele Ganztagsangebote. Ganzheitlich und individuell soll auf die Kinder eingegangen werden. Von den künftigen Schülern machen sich Trägerverein und Pädagogen auch während der Schnuppertage ein Bild, lassen die Kinder schon die Montessori-Materialien kennenlernen. Ab dem Frühjahr wird es voraussichtlich zweimal monatlich ein Vorschulangebot geben.

Quelle: LVZ | 2.2.2018 | Christine Jacob


Evangelische Schule weiter auf Kurs

Wenn jetzt noch der Stadtrat sein Okay gibt, nimmt die neue evangelische Schule in Delitzsch bald die nächste Hürde in ihrem Entstehungsprozess. Erbbaurecht soll die Nutzung des Gebäudes in der Schulstraße möglich machen. Aufgaben gibt es an anderer Stelle genug.

Delitzsch. Der Delitzscher Stadtrat hat es nächsten Dienstag in der Hand, ob das Projekt einer evangelischen Schule „Peter und Paul“ in Delitzsch weiterhin mit großen Schritten vorwärts kommt oder nicht. Die Politiker sollen entscheiden, ob mit dem Trägerverein ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen wird.

Neues Leben für uralten Standort
Immerhin will die Schule in einen der ältesten Schulstandorte der Loberstadt einziehen und schon im kommenden Schuljahr den Betrieb aufnehmen, die Pläne sind gemacht und die Vorbereitungen laufen. Die Chancen für ein positives Votum stehen mehr als gut, mit Gegenstimmen ist kaum zu rechnen. Es geht schließlich um die Belebung einer der ältesten und traditionsreichen Bildungsorte in Delitzsch. Das Gebäude in der Schulstraße 23 besteht noch in seinen Grundmauern aus dem Jahr 1826, als dort eine Knabenschule eingerichtet wurde. Bis ins 21. Jahrhundert paukten immer Schüler dort, dann stand das Gebäude leer. 2013 diente die Schulstraße als Ausweichquartier bei der Sanierung der Grundschule am Rosenweg, dann zog der Kultur- und Bildungsverein RID ein, der sich vergangenes Jahr auflöste. Die Stadtverwaltung unterstützt das Projekt einer neuen Schule in Delitzsch bereits.

Räume brauchen mindestens frische Farbe
Es liegt ohne Zweifel noch viel Arbeit vor den Machern, die Grundfesten einer neuen Schule stehen allerdings sobald auch das Gebäude definitiv auf der Haben-Seite steht. Mit Brita Kaiser-Deutrich ist bereits eine erfahrene Pädagogin als neue Schulleiterin gefunden. Unterdessen muss an den Räumen gearbeitet werden. Oft wird eine Renovierung reichen. Die Heizungsanlage muss aber ausgetauscht werden, weil sich die alte nicht mehr regulieren lässt und unwirtschaftlich ist. Und auch auf dem Schulhof muss etwas passieren. Die Fläche ist derzeit grau, stur gepflastert, das bisschen farbenfrohe Wandmalerei ist längst verblasst. Pflanzen, Sitzgelegenheiten, Ruhezonen und Platz zum Austoben? Fehlanzeige. Auf der Plattform betterplace.org sucht der Trägerverein nun nach finanzieller Unterstützung für die Umgestaltung. Knapp 13 000 Euro werden benötigt, um einen Abenteuer- und Lernort entstehen zu lassen. Wer das Projekt unterstützen will, kann sich unter www.ev-schule-delitzsch.de und www.betterplace.org/de/projects/60535 melden.

Quelle: LVZ | |  21. Februar 2018 | Christine Jacob


Evangelische Schule in Delitzsch sucht schon nach Personal

Es ist vielleicht nicht immer ganz einfach, aber der Plan steht: Im Schuljahr 2018/2019 soll Delitzsch eine evangelische und freie Grundschule bekommen. Und aus der soll perspektivisch noch mehr werden. Nun geht es schon an die Personalsuche. 

Delitzsch. Die Pläne und Arbeiten für eine neue Schule in Delitzsch nehmen weiter Formen an. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es in der Loberstadt eine freie evangelische Grundschule geben. „Es sieht sehr gut aus, dass wir diesen Termin einhalten können“, sagt Jörg Topfstedt von der Elterninitiative. Die Elterninitiative will demnächst den Trägerverein gründen, dazu eine Gründungsversammlung durchführen. Die Satzung ist bereits ausgearbeitet und in Überarbeitung. Der große Plan ist dann, dass daraus ein richtiges Schulzentrum entsteht, in dem Kinder von der 1. Klasse an über die Oberschule oder das Gymnasium zu ihrem Abschluss kommen.

Standort gefunden

egdFür den Start der Grundschule ist das Gebäude mit dem einstigen Schulstandort in der Schulstraße bereits gefunden. „Es muss allerdings viel gemacht werden“, betont Jörg Topfstedt. Umbaumaßnahmen in mehreren Bauabschnitten seien nötig, um das Gebäude auf den Stand zu bringen, der eine freie Unterrichtsform ermöglicht. Ein Architekt ist gefunden, der die mehreren Bauabschnitte konzeptioniert. Mit Krediten soll der Bau finanziert werden, Stiftungen könnten für das pädagogische Personal aufkommen. Zudem wollen die Eltern auf die Suche nach Sponsoren und weiteren Fördermitteln gehen.

Delitzscher suchen Personal

Dagegen läuft die Suche nach dem Personal. Gesucht werden Lehrer, die Spaß an reformpädagogischer Arbeit haben. Lehrer zu finden, so die Elterninitiative sei derzeit nicht das große Problem. Vor allem aber will man einen Pädagogen für den Leiterposten finden, der auch das Zeug mitbringt, eine echte Galionsfigur für das ehrgeizige Projekt zu sein. Stellenausschreibungen dazu veröffentlicht die Elterninitiative auf ihrer neuen Homepage unter www.ev-schule-delitzsch.de im Internet. Der Webauftritt befindet sich im Aufbau und soll die Neugierigen weiter über das Projekt informieren. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Interessierte direkt per E-Mail Kontakt aufnehmen. Gelegenheit, direkt Fragen zu stellen, gibt es auch bei den kommenden Informationsveranstaltungen, die demnächst stattfinden. „Bei den Terminen haben wir extra darauf geachtet, dass möglichst viele sich auch die Zeit nehmen können“, so Topfstedt. Einen Termin gibt es bereits am Freitag (18. August) um 19.30 Uhr im Gemeindehaus „Zu den fünf Kirchen“ in der Schloßstraße, ein weiterer folgt dort am 26. August, ein Samstag, um 10 Uhr morgens. Inhaltlich gleichen sich beide Termine.   

Quelle: LVZ | 16. August 2017 | Christine Jacob