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Kirche Kletzen: schöner reingehen

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Lange führte die Kirche Kletzen ein Schattendasein. Nun wird sie Stück für Stück saniert. Dabei unterstützt der Förderverein die Aktivitäten des Kirchspiels. Nun ist das Portal fertig geworden. Zum Tag des offenen Denkmals am 9. September soll das gefeiert werden.

Kletzen. Ein Schritt schöner, ein Schritt weiter. Wer in die Kirche Kletzen eintritt, durchschreitet jetzt das sanierte Portal. Über der aufgearbeiteten und grau gestrichenen Tür ist nun wieder deutlich der Psalm „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ in Rot auf strahlendem Gelb deutlich zu lesen. Die historische Sandsteinfassung ist saniert. Dieser Tage soll der Eingang nun auch noch ebenerdig gepflastert werden, so dass die Kirche barrierefrei zugänglich ist. „Dank finanzieller Unterstützung durch das Regionalmanagement Delitzscher Land, zahlreicher Spenden und fleißiger Helfer bei einer Altzeitungssammlung wurde es möglich, das Portal erstrahlen zu lassen“, freut sich der Förderverein. Es gibt Leader-Mittel in Höhe von 17 500 Euro. Der Förderverein der Kirche Kletzen, der das Kirchspiel unterstützt, steuerte mit hohem Engagement 1900 Euro Eigenmittel bei.

Station auf dem Sanierungs-Weg
Diese neue Station auf dem Weg der Sanierung soll zum Tag des offenen Denkmals am 9. September gefeiert werden. Schon jetzt steht das Thema fest: „Mit Jazzmusik wohlfühlen“. Die Band Sum II aus Leipzig, die lokale Mitglieder in ihren Reihen hat, untermalt den beschwingten Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und einem Gläschen Wein mit Jazz, Swing und modernem Blues. „Das Dach wird bis dahin voraussichtlich doch noch nicht ganz fertig, aber das ist nicht schlimm. Es geht voran“, schätzt Sigrun Schröter vom Förderverein ein. Die äußere Hülle der Kirche wird also in absehbarer Zeit saniert sein. Bleibt aber immer noch das Innere, wo der Putz bröckelt. Der Förderverein hat jetzt erst einmal die Orgel im Visier. Die wird im kommenden Jahr 150 Jahre alt, ist aber derzeit stillgelegt. Ihre Sanierung kostet 50 000 Euro. Der Förderverein Kirche Kletzen hat sich zum Ziel gesetzt, das Kirchspiel bei diesem Projekt mit mindestens 10 000 Euro zu unterstützen. Er sucht dafür auch Pfeifenpaten, die jeweils mindestens 200 Euro berappen.

Quelle: LVZ | Heike Liesaus | 16.08.18

Kirche in Kletzen hat wieder Farbe

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Die Fassade der Kirche in Kletzen erstrahlt jetzt in Ockerfarbe. Natürlich wurde vorab der Untergrund sachgerecht hergerichtet. Keine billige Sache. Aber im Dorf wirken nun seit einigen Jahren die Aktivitäten des Fördervereins und des Kirchspiels zusammen. Demnächst soll auch das Dach neu gedeckt werden.

Kletzen. Die Fassade strahlt in frischem Ocker. Die Sanierung der Kletzener Kirche ist in den vergangenen Monaten ein ganzes Stück vorangekommen. „Und auch das Geld fürs ist Dach da“, freut sich die Fördervereinsvorsitzende Sigrun Schröter. Denn das thront bisher noch grau über dem Ganzen. Die Dachrinnen sind verbogen, selbst ganze Büschel vertrockneten Efeus, der sich früher bis auf die Eindeckung rankte, halten sich noch fest. Aber das Gerüst an der frischen Fassade signalisiert: Es geht weiter. Bis September soll die Außensanierung abgeschlossen sein, so Pfarrer Daniel Senf. Der Förderverein unterstützt die Bauaktivitäten des Kirchspiels seit 2015. Sigrun Schröter erinnert sich noch sehr gut daran, wie sie vor vier Jahren zu Ostern im Gottesdienst saß und sich nicht allein darüber wunderte, dass so wenige Besucher in der Kirche waren, sondern dass es im Inneren auch nicht besonders freundlich aussah. „Das brach einem das Herz. Immerhin stammt sie aus dem 12. Jahrhundert.“ Denn die Kirche ist das älteste Gebäude des Ortes.

Teffpunkt für alle
„Sie sollte nicht allein für Leute da sein, die der Kirche angehören“, stellt Sigrun Schröter fest. Sie findet wichtig, dass es Veranstaltungen gibt, die von allen besucht werden können. In den Anfängen des Fördervereins sei sie von Haus zu Haus gefahren, um Kletzener anzusprechen, der verfallenden Kirche zu helfen. Und es hat geklappt. Fördermittel wurden akquiriert, Spenden eingeworben. Nun ertönt mit Hilfe des Vereins die Glocke wieder, wird der Eingang saniert. Aber auch Leader-Fördermittel, Gelder von Landeskirche, Denkmalförderung des Landkreises und des Kirchenkreises flossen in den Bau. Der Verein organisiert regelmäßig Kirchen-Konzerte im Frühjahr, zum Tag des offenen Denkmals und im Advent. Inzwischen hat sich wieder das Krippenspiel etabliert. Nächster Tag des offenen Denkmals ist am 9. September. Dann soll das sanierte Portal offiziell eingeweiht werden.

Orgel im Blick
Und die Mitglieder haben nun bereits die Orgel im Visier. Die wird im kommenden Jahr 150 Jahre alt, ist aber derzeit stillgelegt. Ihre Sanierung kostet 50 000 Euro. Der Verein will das Kirchspiel in dieser Sache mit mindestens 10 000 Euro unterstützen. Er sucht dafür auch Pfeifenpaten, die jeweils mindestens 200 Euro berappen.
Quelle: LVZ | Heike Liesaus | 04.06.18

Gotteshaus in Kletzen putzt sich fürs Adventskonzert heraus

Lange schlummerte die Kirche in Kletzen im Dornröschenschlaf. Dank des Fördervereins wird das historische Gebäude nun regelmäßig bei Veranstaltungen belebt. Was lange unmöglich schien, ist jetzt Realität, die Sanierung der Kirche ist in Gang gekommen. Erste Ergebnisse sind für jedermann sichtbar.

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Kletzen. Wer hätte das gedacht – mit dem Gotteshaus in Kletzen geht es mit einem Schlag wieder bergauf. Nachdem im Sommer die Aufhängung des Glockenstuhles repariert und neue Dielen in der Glockenstuhlebene eingebaut worden sind, läutet die aus dem Jahr 1689 stammende Glocke nun immer samstags um 18 Uhr das Wochenende ein. Dafür sorgt ein elektrischer Antrieb. Für den Förderverein ist die Glocke das erste umgesetzte Sanierungsprojekt seit dessen Gründung. Damit die Glocke nach langem Stillstand wieder erklingen kann, hatte der Förderverein gesammelt. Eine Privatspende in Höhe von 7000 Euro machte das Vorhaben dann möglich. Fassade erhält neuen Putz Aber es gibt noch mehr Grund zur Freude, denn auch die Außensanierung der Kirche hat begonnen und schreitet voran. In dieser Woche hat die Malerfirma Denzin aus Eilenburg die Fassade neu verputzt. Noch ist der Putz grau, „er soll aber bald einen zum Turm passenden ockerfarbenen Anstrich erhalten“, erklärt Architekt Lothar Reichenbach, der die Kletzener Kirche betreut. Derzeit laufen mit der Denkmalschutzbehörde zum Farbton noch konkretere Abstimmungen. Das be

trifft auch die Neueindeckung des Daches, beziehungsweise die Art der zu verwendenden Ziegel. „Optimal wäre, wenn das Dach erst gedeckt und danach die Fassade gestrichen werden könnte, um Schäden an der Fassade durch die Dacharbeiten zu vermeiden“, so Reichenbach weiter. Welche Arbeiten in diesem Jahr noch möglich sind, das ist allerdings auch wetterabhängig. Für Dach und Fassade liegt eine Kostenschätzung in Höhe von 120 000 Euro vor. Laut Kirchenbauamt in Eilenburg sollen die Kosten mit je 30 000 Euro von der Landeskirche und der Denkmalförderung des Landkreises finanziert werden. Den Rest muss der Kirchenkreis übernehmen. Psalm wieder sichtbar Auch das Eingangsportal der Kirche ist zwischenzeitlich saniert worden. Noch in diesem Jahr wird ein Restaurator den über der Tür angebrachten Psalm sichtbar machen. Für die Sanierung des Portals hat die Kirche Leadermittel in Höhe von 14 000 Euro erhalten. Doch zunächst steht der Advent vor der Tür. Deshalb wird am Sonntag in der Kirche ein Weihnachtsbaum aufgestellt, damit am 10. Dezember, 15.30 Uhr, das Adventskonzert in einem entsprechenden Ambiente stattfinden kann.
Quelle: LVZ | 03.12.2017 | Thomas Steingen

Förderverein sammelt für Kirche Kletzen

Seit einigen Jahren macht sich der Förderverein „Kirche Kletzen“ für den Erhalt des ältesten Wahrzeichen des Ortes stark. Rund 300 000 Euro sind als notwendige Summe für die wichtigsten Arbeiten zur Sanierung der Kirche veranschlagt worden. Weil dieses Vorhaben nicht sofort und auf einem Schlag zu realisieren ist, wolle der Förderverein mit kleineren Aktionen zumindest zeigen, dass sich etwas bewegt, sagt Vereinschefin Sigrun Schröter.

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Am 10. September soll Kletzens Kirchenglocke erstmals wieder läuten

Förderverein und die Aktion „Angestupst“ machen’s möglich: Glockenstuhl wird erneuert

Kletzen. Seit zwei Jahren setzen sich die Mitglieder des Fördervereins Kirche Kletzen für die Sanierung ihres Gotteshauses ein. In kleinen Schritten, so der Vorsatz, wollen sie die Erhaltung des Kulturdenkmals vora

ntreiben. In diesen Jahr stehen nun mit dem Eingangsportal und dem Glockenstuhl zwei Projekte ins Haus.

kletzen130717Viele Jahre fristete die Kirche in Kletzen ein bescheidenes Schicksal, verfiel immer mehr. Doch seit sich vor zwei Jahren im Krostitzer Ortsteil ein Förderverein gegründet hat, der sich die Erhaltung des Gotteshauses auf die Fahnen geschrieben hat, geht es mit dem Wahrzeichen im Dorf wieder aufwärts. Waren es zunächst kleine Schritte wie ein Leuchter im Altarraum oder die Treppenbeleuchtung im Turm, hat der Förderverein mittlerweile viel bewirkt. So stehen in diesem Jahr die Erneuerung des Glockenstuhles und des Eingangsportals ins Haus.

Förderverein hat viel bewirkt
„Wir sind als Kirchgemeinde sehr dankbar, dass es in Kletzen Menschen gibt, die sich so engagieren, denn der Förderverein hat viel angeschoben“, sagt der zuständige Pfarrer Daniel Senf. Der Verein sammelt mit verschiedenen Aktionen nicht nur Spenden, sondern er bewarb sich beispielsweise mit dem Glockenprojekt in der Aktion „Angestupst“ von Sparkasse und LVZ und gewann im Telefon-Voting für die Sanierung der Kirche 1000 Euro. „Im Sog solcher Aktionen hat sich eine gewisse Eigendynamik entwickelt“, erzählt der Pfarrer. Es fand sich nämlich ein privater, nicht genannt werden wollender Spender, der 7000 Euro beisteuerte, damit die Glocke wieder läuten kann. Auch die Gemeinde Krostitz will sich mit 3000 Euro an diesem Vorhaben beteiligen. Das Material ist bestellt und soll dieser Tage angeliefert werden. „Mit der Erneuerung des Glockenstuhles und des Einbaus der Steuer- und Antriebstechnik ist die Firma Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen beauftragt worden“, informiert der betreuende Architekt Lothar Reichenbach. Großes Ziel des Fördervereins sei es, so Vereinschefin Sigrun Schröter, dass die Glocke zum Tag des Denkmals am 10. September erstmals wieder ertönt. In der Folge soll sie dann immer samstags 18 Uhr das Wochenende einläuten. „Dazu muss der Gemeindekirchenrat aber erst noch eine Läuteordnung beschließen“, so der Pfarrer.

Ebenerdiger Zugang
Auch die Instandsetzung der historischen Sandsteinpforte mit der Schaffung eines ebenerdigen, behindertengerechten Zugangs in die Kirche hat der Förderverein in Gang gebracht. So sammelt er seit Längerem in einem von der Firma Drekopf bereit gestellten Container Zeitungen und Illustrierte. Der Erlös fließt in die Kirchenerhaltung. Aus dem Leaderförderbudget des Vereins Delitzscher Land gibt es für das Eingangsportal einen Zuschuss in Höhe von 13 865 Euro. Zusammen mit den 3000 Euro Eigenmitteln (von Kirche und Förderverein) kann das Portal saniert und der darüberliegende Zierrahmen mit Psalm wieder hergestellt werden. Die Arbeiten sind ausgeschrieben, die Vergabe soll demnächst erfolgen. Spätestens im September werde gebaut, schätzt Anja Töpler, Baureferentin im Kirchenkreis Torgau-Delitzsch.

Das größte Vorhaben ist jedoch die Außensanierung der Kirche, die eigentlich in diesem Jahr mit dem Dach beginnen sollte. 120 000 Euro sind als Kosten veranschlagt. Dafür stünden 30 000 Euro von der Landeskirche und 20 000 Euro vom Kirchenkreis zur Verfügung. „Weil aber beantragte Mittel von Stiftungen nicht bewilligt worden sind, bekommen wir die Finanzierung für dieses Jahr nicht hin. Deshalb muss dieses Vorhaben vorerst verschoben werden. Im Herbst werden wir aber einen neuen Vorstoß mit Fördermittelanträgen wagen“, kündigt die Baureferentin an und hofft, das Projekt 2018 in Angriff nehmen zu können.
Quelle: LVZ | 13.07.2017 | Thomas Steingen

Barocke Glocke rückt in den Förder-Mittelpunkt

Es gibt ein neues Projekt mit Vorwärtsdrang im Kirchspiel Zschortau. Die barocke Glocke in der Kirche Kletzen soll schnell eine neue Aufhängung für das Geläut bekommen. Dabei geht es laut aktuellen Infos aus dem Kirchspiel auch um den Erhalt eines kleines Kriegswunder. Denn die 1689 in Leipzig gegossene Kirchenglocke wurde im zweiten Weltkrieg mit einem großem, roten A markiert. Damit alt sie als „nicht erhaltenswert“ und sollte eigentlich zu Rüstungszwecken eingeschmolzen werden. Das passierte nicht, die Glocke überlebte bis heute. Nun ist die Glückssträhne der Glocke definitiv gerissen beziehungsweise kurz davor: laut Sachverständigen sind Aufhängeeisen und Jochlager in einem bedrohlichen Zustand. „Wir sind schon in der Vorplanung“, berichtete Pfarrer Daniel Senf zum aktuellen Stand der Sanierung, „vermutlich können wir in der ersten Jahreshälfte mit den Arbeiten beginnen.“ 
An anderer Stelle muss noch auf das ganz offizielle grüne Licht gewartet werden. Für die Sanierung des Eingangsportales des Kletzener Gotteshauses darf man auf Fördermittel aus dem europäischen Leader-Programm bauen. Das Gremium des Regionalmanagements Delitzscher  Land hat das Vorhaben positiv beschieden. Nun muss das Kirchspiel noch auf den offiziellen Bescheid beziehungsweise die Finanzierung aus dem Landratsamt warten. Geplant ist unter anderem die  Instandsetzung der historischen Sandsteinpforte und ein ebenerdiger Zugang zur Kirche.
Von den gut 17 400 Euro Kosten müssten allerdings 3500 Euro aus Eigenmitteln gestimmt werden. Unterstützen kann man das Projekt mit der Teilnahme an der Altpapiersammlung. In Kirchennähe ist ein Container dafür deponiert. 
Quelle: LVZ, 12.12.16, Christine Jacob

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