• fest-menschenmenge-torgau-delitzsch.jpg
  • glocke-torgau-detizsch.jpg
  • kindergruppe.jpg
  • kirchenchor-torgau-delitzsch.jpg
  • orgel-kirchenkreis-torgau-delitzsch.jpg
  • orgel-kktd.jpg
  • skyline-torgau-delitzsch.jpg

Gotteshaus in Kletzen putzt sich fürs Adventskonzert heraus

Lange schlummerte die Kirche in Kletzen im Dornröschenschlaf. Dank des Fördervereins wird das historische Gebäude nun regelmäßig bei Veranstaltungen belebt. Was lange unmöglich schien, ist jetzt Realität, die Sanierung der Kirche ist in Gang gekommen. Erste Ergebnisse sind für jedermann sichtbar.

kletzen 1217

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kletzen. Wer hätte das gedacht – mit dem Gotteshaus in Kletzen geht es mit einem Schlag wieder bergauf. Nachdem im Sommer die Aufhängung des Glockenstuhles repariert und neue Dielen in der Glockenstuhlebene eingebaut worden sind, läutet die aus dem Jahr 1689 stammende Glocke nun immer samstags um 18 Uhr das Wochenende ein. Dafür sorgt ein elektrischer Antrieb. Für den Förderverein ist die Glocke das erste umgesetzte Sanierungsprojekt seit dessen Gründung. Damit die Glocke nach langem Stillstand wieder erklingen kann, hatte der Förderverein gesammelt. Eine Privatspende in Höhe von 7000 Euro machte das Vorhaben dann möglich. Fassade erhält neuen Putz Aber es gibt noch mehr Grund zur Freude, denn auch die Außensanierung der Kirche hat begonnen und schreitet voran. In dieser Woche hat die Malerfirma Denzin aus Eilenburg die Fassade neu verputzt. Noch ist der Putz grau, „er soll aber bald einen zum Turm passenden ockerfarbenen Anstrich erhalten“, erklärt Architekt Lothar Reichenbach, der die Kletzener Kirche betreut. Derzeit laufen mit der Denkmalschutzbehörde zum Farbton noch konkretere Abstimmungen. Das be

trifft auch die Neueindeckung des Daches, beziehungsweise die Art der zu verwendenden Ziegel. „Optimal wäre, wenn das Dach erst gedeckt und danach die Fassade gestrichen werden könnte, um Schäden an der Fassade durch die Dacharbeiten zu vermeiden“, so Reichenbach weiter. Welche Arbeiten in diesem Jahr noch möglich sind, das ist allerdings auch wetterabhängig. Für Dach und Fassade liegt eine Kostenschätzung in Höhe von 120 000 Euro vor. Laut Kirchenbauamt in Eilenburg sollen die Kosten mit je 30 000 Euro von der Landeskirche und der Denkmalförderung des Landkreises finanziert werden. Den Rest muss der Kirchenkreis übernehmen. Psalm wieder sichtbar Auch das Eingangsportal der Kirche ist zwischenzeitlich saniert worden. Noch in diesem Jahr wird ein Restaurator den über der Tür angebrachten Psalm sichtbar machen. Für die Sanierung des Portals hat die Kirche Leadermittel in Höhe von 14 000 Euro erhalten. Doch zunächst steht der Advent vor der Tür. Deshalb wird am Sonntag in der Kirche ein Weihnachtsbaum aufgestellt, damit am 10. Dezember, 15.30 Uhr, das Adventskonzert in einem entsprechenden Ambiente stattfinden kann.
Quelle: LVZ | 03.12.2017 | Thomas Steingen

Förderverein sammelt für Kirche Kletzen

Seit einigen Jahren macht sich der Förderverein „Kirche Kletzen“ für den Erhalt des ältesten Wahrzeichen des Ortes stark. Rund 300 000 Euro sind als notwendige Summe für die wichtigsten Arbeiten zur Sanierung der Kirche veranschlagt worden. Weil dieses Vorhaben nicht sofort und auf einem Schlag zu realisieren ist, wolle der Förderverein mit kleineren Aktionen zumindest zeigen, dass sich etwas bewegt, sagt Vereinschefin Sigrun Schröter.

kletzen

Am 10. September soll Kletzens Kirchenglocke erstmals wieder läuten

Förderverein und die Aktion „Angestupst“ machen’s möglich: Glockenstuhl wird erneuert

Kletzen. Seit zwei Jahren setzen sich die Mitglieder des Fördervereins Kirche Kletzen für die Sanierung ihres Gotteshauses ein. In kleinen Schritten, so der Vorsatz, wollen sie die Erhaltung des Kulturdenkmals vora

ntreiben. In diesen Jahr stehen nun mit dem Eingangsportal und dem Glockenstuhl zwei Projekte ins Haus.

kletzen130717Viele Jahre fristete die Kirche in Kletzen ein bescheidenes Schicksal, verfiel immer mehr. Doch seit sich vor zwei Jahren im Krostitzer Ortsteil ein Förderverein gegründet hat, der sich die Erhaltung des Gotteshauses auf die Fahnen geschrieben hat, geht es mit dem Wahrzeichen im Dorf wieder aufwärts. Waren es zunächst kleine Schritte wie ein Leuchter im Altarraum oder die Treppenbeleuchtung im Turm, hat der Förderverein mittlerweile viel bewirkt. So stehen in diesem Jahr die Erneuerung des Glockenstuhles und des Eingangsportals ins Haus.

Förderverein hat viel bewirkt
„Wir sind als Kirchgemeinde sehr dankbar, dass es in Kletzen Menschen gibt, die sich so engagieren, denn der Förderverein hat viel angeschoben“, sagt der zuständige Pfarrer Daniel Senf. Der Verein sammelt mit verschiedenen Aktionen nicht nur Spenden, sondern er bewarb sich beispielsweise mit dem Glockenprojekt in der Aktion „Angestupst“ von Sparkasse und LVZ und gewann im Telefon-Voting für die Sanierung der Kirche 1000 Euro. „Im Sog solcher Aktionen hat sich eine gewisse Eigendynamik entwickelt“, erzählt der Pfarrer. Es fand sich nämlich ein privater, nicht genannt werden wollender Spender, der 7000 Euro beisteuerte, damit die Glocke wieder läuten kann. Auch die Gemeinde Krostitz will sich mit 3000 Euro an diesem Vorhaben beteiligen. Das Material ist bestellt und soll dieser Tage angeliefert werden. „Mit der Erneuerung des Glockenstuhles und des Einbaus der Steuer- und Antriebstechnik ist die Firma Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen beauftragt worden“, informiert der betreuende Architekt Lothar Reichenbach. Großes Ziel des Fördervereins sei es, so Vereinschefin Sigrun Schröter, dass die Glocke zum Tag des Denkmals am 10. September erstmals wieder ertönt. In der Folge soll sie dann immer samstags 18 Uhr das Wochenende einläuten. „Dazu muss der Gemeindekirchenrat aber erst noch eine Läuteordnung beschließen“, so der Pfarrer.

Ebenerdiger Zugang
Auch die Instandsetzung der historischen Sandsteinpforte mit der Schaffung eines ebenerdigen, behindertengerechten Zugangs in die Kirche hat der Förderverein in Gang gebracht. So sammelt er seit Längerem in einem von der Firma Drekopf bereit gestellten Container Zeitungen und Illustrierte. Der Erlös fließt in die Kirchenerhaltung. Aus dem Leaderförderbudget des Vereins Delitzscher Land gibt es für das Eingangsportal einen Zuschuss in Höhe von 13 865 Euro. Zusammen mit den 3000 Euro Eigenmitteln (von Kirche und Förderverein) kann das Portal saniert und der darüberliegende Zierrahmen mit Psalm wieder hergestellt werden. Die Arbeiten sind ausgeschrieben, die Vergabe soll demnächst erfolgen. Spätestens im September werde gebaut, schätzt Anja Töpler, Baureferentin im Kirchenkreis Torgau-Delitzsch.

Das größte Vorhaben ist jedoch die Außensanierung der Kirche, die eigentlich in diesem Jahr mit dem Dach beginnen sollte. 120 000 Euro sind als Kosten veranschlagt. Dafür stünden 30 000 Euro von der Landeskirche und 20 000 Euro vom Kirchenkreis zur Verfügung. „Weil aber beantragte Mittel von Stiftungen nicht bewilligt worden sind, bekommen wir die Finanzierung für dieses Jahr nicht hin. Deshalb muss dieses Vorhaben vorerst verschoben werden. Im Herbst werden wir aber einen neuen Vorstoß mit Fördermittelanträgen wagen“, kündigt die Baureferentin an und hofft, das Projekt 2018 in Angriff nehmen zu können.
Quelle: LVZ | 13.07.2017 | Thomas Steingen

Barocke Glocke rückt in den Förder-Mittelpunkt

Es gibt ein neues Projekt mit Vorwärtsdrang im Kirchspiel Zschortau. Die barocke Glocke in der Kirche Kletzen soll schnell eine neue Aufhängung für das Geläut bekommen. Dabei geht es laut aktuellen Infos aus dem Kirchspiel auch um den Erhalt eines kleines Kriegswunder. Denn die 1689 in Leipzig gegossene Kirchenglocke wurde im zweiten Weltkrieg mit einem großem, roten A markiert. Damit alt sie als „nicht erhaltenswert“ und sollte eigentlich zu Rüstungszwecken eingeschmolzen werden. Das passierte nicht, die Glocke überlebte bis heute. Nun ist die Glückssträhne der Glocke definitiv gerissen beziehungsweise kurz davor: laut Sachverständigen sind Aufhängeeisen und Jochlager in einem bedrohlichen Zustand. „Wir sind schon in der Vorplanung“, berichtete Pfarrer Daniel Senf zum aktuellen Stand der Sanierung, „vermutlich können wir in der ersten Jahreshälfte mit den Arbeiten beginnen.“ 
An anderer Stelle muss noch auf das ganz offizielle grüne Licht gewartet werden. Für die Sanierung des Eingangsportales des Kletzener Gotteshauses darf man auf Fördermittel aus dem europäischen Leader-Programm bauen. Das Gremium des Regionalmanagements Delitzscher  Land hat das Vorhaben positiv beschieden. Nun muss das Kirchspiel noch auf den offiziellen Bescheid beziehungsweise die Finanzierung aus dem Landratsamt warten. Geplant ist unter anderem die  Instandsetzung der historischen Sandsteinpforte und ein ebenerdiger Zugang zur Kirche.
Von den gut 17 400 Euro Kosten müssten allerdings 3500 Euro aus Eigenmitteln gestimmt werden. Unterstützen kann man das Projekt mit der Teilnahme an der Altpapiersammlung. In Kirchennähe ist ein Container dafür deponiert. 
Quelle: LVZ, 12.12.16, Christine Jacob

zurück zu >> Fördervereine