Delitzsch. Zum „Tag der offenen Tür“ und zum Neujahrsempfang hatte das Diakonische Werk Nordsachsen am 23. Januar 2026 in die Räume seiner neuen Geschäftsstelle eingeladen. Diese befindet sich seit gut einem halben Jahr in der Bonhoefferstraße 4 in Delitzsch. Nach etlichen Um- und Ausbauarbeiten beherbergt das Gebäude nun in der ersten Etage die Verwaltung des Werkes. Rund 50 Interessierte und Neugierige schauten an dem Tag einmal vorbei und überbrachten Geschäftsführer Tobias Münscher-Paulig Glückwünsche zur neuen Heimstatt. Unter den Gästen waren Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu finden – ebenso die Kirchengemeinde und auch Superintendent Mathias Imbusch, der ein geistliches Wort und Gottes Segen für das Neue überbrachte.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: es gab Schnittchen oder lecker Pfannkuchen, O-Saft und ein Glas Sekt für jeden zum Anstoßen.
Gegen Ende der Veranstaltung trafen weitere Gäste ein. Zum einen Pfarrer Matthias Taatz aus dem benachbarten Schenkenberg und Birte Schiemann, Koordinatorin des Ambulanten Ökumenischen Hospizdienstes. Ersterer hatte einen großen Scheck im Gepäck in Höhe von 660 Euro. Diesen überreichte er feierlich Birte Schiemann. Das Geld war in Form von Spenden am Rande eines Konzertes gesammelt worden. Unter dem Titel „Weihnachten mit amarcord“ präsentierte das international gefeierte Leipziger Vokalensemble am 21. Dezember 2025 ein Weihnachtsprogramm im stimmungsvoll erleuchteten Lichthof der Sparkasse Delitzsch. Vor dem Konzert gab es feinen Winzerglühwein – gesponsert vom Lions und Rotary Club Delitzsch zugunsten des Hospizdienstes Nordsachsen und danach auch und auch zwischendurch – als eine Art Einladung, den musikalischen Genuss und soziale Unterstützung zu verbinden. Birte Schiemann bedankte sich herzlich – sie kann die Spende gut gebrauchen: „Damit können wir auch in diesem Jahr nichtförderfähige Projekte realisieren, wie zum Beispiel die Letzten Hilfe Kurse, Projekttage an Kindertagesstätten und Schulen und auch die Trauerarbeit. Viele unserer Ehrenamtlichen machen sich im Februar auf den Weg und lassen sich weiterbilden zum Thema Trauerarbeit im Hospizdienst. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Trauerarbeit in Nordsachsen auszubauen, denn der Bedarf steigt. Ich möchte an dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an meine Ehrenamtlichen richten, denn ohne euch wäre diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe nicht möglich.“ Andreas Bechert
