Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzen Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

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16. Eilenburger Orgelnacht

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„Torgau ist bestens gerüstet“

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Der Diakonie-Sonntag wurde in Torgau gefeiert

Torgau. Am Sonntag, 17. August 2025, wurde in der Stadtkirche Torgau der traditionelle Diakonie-Sonntag gefeiert. Er stand unter der großen Überschrift: „Diakonisches Handeln im Landkreis Nordsachsen“. Hintergrund: Zum 1.1.2026 werden alle Arbeitsbereiche des Evangelischen Diakoniewerkes Oschatz/Torgau gGmbH per Betriebsübergang innerhalb des Diakonischen Werkes Delitzsch/ Eilenburg e. V. weitergeführt.

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In der Torgauer Stadtkirche St. Marien fand der diesjährige Diakonie-Sonntag statt. Foto: Andreas Bechert

Nach der Begrüßung ergriff zu diesem Thema Diakonie-Geschäftsführer Tobias Münscher-Paulig das Wort. Er blickte zurück auf den Vereinigungsprozess beider Werke – der seit Februar 2023 läuft – mit den Worten: „In dieser langen Zeit gab es zunächst viel Skepsis, später Neugier, schließlich Freude und nun Hoffnung.“ Zum 1. Januar 2026 kann nun das Diakonische Werk Nordsachsen entstehen und wachsen. Und er blickte zurück zu den Anfängen, wie alles begann. 1991 wurde das Diakonische Werk Delitzsch/Eilenburg gegründet. Klein und bescheiden – zunächst mit der ersten Geschäftsstelle in der Delitzscher Schlossstraße. Doch das Werk wuchs rasch an. Als die Räumlichkeiten zu klein worden, erfolgte der Umzug in das Haus am Markt 15 und nun – seit Frühjahr 2025 – hat man in der Bonhoefferstraße 4 ein neues größeres Domizil für die Geschäftsstelle gefunden. Dort laufen noch die Renovierungsarbeiten. Als letzter Schritt soll der Aufzug eingebaut werden. Ist dies alles erledigt, dann wird zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen werden.

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Der Gottesdienst zum Diakonie-Sonntag in der Torgauer Stadtkirche. Foto: Andreas Bechert

Auch die Anzahl der Beschäftigten ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Nach der Vereinigung mit dem Oschatzer Werk, werden über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Diakonie beschäftigt sein. Somit ist das Werk dann der größte Arbeitgeber im Landkreis Nordsachsen. Die Nachfrage in vielen Bereich ist groß und steigt weiter an. Besonders bei der Altenpflege und -hilfe kommt man immer wieder an die Grenzen des Machbaren. Münscher-Paulig: „Das Diakonische Werk fängt auch in diesem sozialen Bereich ab, was der Staat nicht mehr stemmen kann.“ Ein Schwerpunkt der Arbeit sind auch die vielen Kindertagesstätten – die seit Jahresbeginn einige Sorgen bereiten. Man bietet über 1000 Kita-Plätze an. Doch da der Freistaat den Betreuungsschlüssel angesichts der gesunkenen Nachfrage nicht angepasst habe, kommt es jetzt zu einer gewissen Disharmonie. An einer Lösung des Problems wird nach wie vor gearbeitet.

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Geschäftsführer Tobias Münscher-Paulig blickte auf die Geschichte des Diakonischen Werkes zurück und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr, wo die Fusion mit dem Diakoniewerk Oschatz/Torgau ihren Abschluss finden wird. Foto: Andreas Bechert

Im Gottesdienst wurde dann drei Arbeitsbereiche vorgestellt: Die Kindertagesstätte „Sonnenschein“ aus Torgau, die neue Verhinderungspflege in Torgau und das Jugendhaus „Poly“ Bad Düben samt der mobilen Jugendarbeit in diesem Bereich. Durch den Gottesdienst führten Pfarrerin Christiane Schmidt (Torgau) mit der Liturgie, Diakonie-Pfarrer Stephan Pecusa (Delitzsch) mit der Predigt und an der Orgel Torgau’s Kantorin Christiane Bräutigam. Nach dem Gottesdienst gab es dann bei strahlendem Sonnenschein im Kirchgarten erfrischende Getränke und genügend Zeit, um ins Gespräch zu kommen. Andreas Bechert

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Tageslosung vom
15.01.2026
Kommt herzu, lasst uns dem HERRN frohlocken und jauchzen dem Hort unsres Heils!
Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden.

Wort zum Sonntag

→ Ein Schritt nach draußen

Gemeindereferent Felix Hoffmann OP
Katholische Pfarrei St. Klara, Delitzsch

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Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5) Der Vers beschreibt in einer Vision, wie Himmel und Erde neu geschaffen und Tränen, Tod und Leiden überwunden werden. In dem Bibeltext heißt es: "Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein". Johannes zeichnet in seiner Vision eine Stadt, die Schutz bietet und in der "nichts Unreines" hineinkommt. Denn in dieser neuen Welt wohnen die Menschen ganz nah bei Gott. Johannes schildert in seinem Text eine komplette Verwandlung. Die alte Welt mit all dem Unrecht, der Einsamkeit, der Gewalt verschwindet und wird überwunden.

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