• fest-menschenmenge-torgau-delitzsch.jpg
  • glocke-torgau-detizsch.jpg
  • kindergruppe.jpg
  • kirchenchor-torgau-delitzsch.jpg
  • orgel-kirchenkreis-torgau-delitzsch.jpg
  • orgel-kktd.jpg
  • skyline-torgau-delitzsch.jpg

Auswahl:  Synodenberichte  •  Synodale des Kirchenkreises


Ehrenamt in der Kirche: Ein Spagat zwischen Spaß und Stress

Andreas Moeller19Torgau. In der Alten Superintendentur Wintergrüne 2 in Torgau versammelten sich am Samstag (6. April 2019) die Mitglieder der Synode des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch. Nach einem Gottesdienst in der Schlosskirche, begrüßte Präsidiumsmitglied Pfarrer Dr. Axel Meißner die gewählten Vertreter aus den Kirchengemeinden. Das Fehlen von Präses Dieter Roth war schnell begründet: Er befand sich zur gleichen Zeit im Landeskirchenamt der EKM in Erfurt, wo sich der Bischofswahlausschuss traf. Bekanntlich wird im Herbst ein Nachfolger für Landesbischöfin Ilse Junkermann gesucht. Das Hauptthema der Frühjahrssynode lautete: „Ehrenamt in der Kirche“. Dazu wurde als Referent und Gesprächspartner Kirchenrat Andreas Möller vom Landeskirchenamt herzlich begrüßt. Herr Möller arbeitet dort als Referent für modellhafte Gemeindeentwicklung. Gleich zu Beginn seiner Ausführungen stellte er fest, dass ohne das Ehrenamt bei Kirchen’s nichts geht. Die meisten Ehrenamtlichen sind in Deutschland in der Kirche zu finden – auf Platz zwei der Statistik folgen mit einigem Abstand die Sportvereine. Angesichts immer größer werdender Kirchengemeinden und Pfarrbereiche steigt auch das Aufgabenfeld dieses Freiwilligenpools. Andreas Möller wertete eine Befragung der EKM vom Januar/Februar 2018 aus, in der konkret zum Thema „Ehrenamt in der Kirche“ Nachforschungen anstellt wurden. Einmal abgesehen von der Vielzahl der Ehrenamtlichen wurde auch deutlich, dass die meisten der ehrenamtlich tätigen Menschen nicht nur eine Aufgabe in der Kirche freiwillig übernommen haben. 45 Prozent der Befragten sind für 2-4 Aufgaben zuständig; 17 Prozent für 8 oder noch mehr Ehrenämter. Das eröffnet schnell die Frage, ob es im Ehrenamt in der Kirche zu Überlastung und Stress kommen kann. Andreas Möller: „Die Grenze zwischen ‚Spaß am Ehrenamt‘ und ‚Das fühlt sich an wie Dienst‘ ist dabei sehr diffus.“ Sein Mahnruf ging an alle Hauptamtlichen, das Ehrenamt nicht als selbstverständlich anzusehen. Viele Ehrenamtlichen fühlen sich auf ihren Positionen und in ihren Ämtern oft allein gelassen.
Soll das Ehrenamt bezahlt werden? Und wenn ja, in welcher Höhe? Oder ist das Ehrenamt ein ehrenvolles Amt, das keinerlei Honorierung bedarf? Diese Kernfragen trafen in der Diskussion aufeinander. Ehrenamtliche Kirchenmusiker z.B. werden für ihren Dienst an der Orgel am Sonntag im Gottesdienst bezahlt. Hält ein Lektor den Gottesdienst oder übernimmt ein Prädikant den Taufgottesdienst, dann gehen diese in der Regel leer aus – obwohl bei beiden die Zeit der Vorbereitung und Durchführung möglicherweise größer ist. Zur Frage der Bezahlung passte der Antrag der Kirchengemeinde Bad Düben an die Synode: Die Dübener Gemeindekirchenräte wollten wissen, ob Pfarrer im Ruhestand oder Lektoren finanziell – wie die ehrenamtlichen Kirchenmusiker – bedacht werden könnten? Superintendent Mathias Imbusch kann den Antrag durchaus verstehen, aber die Rechtslage innerhalb der EKM lässt im Blick auf Pfarrer im Ruhestand keine Spielräume zu. Aus dem Auditorium wurde an der Stelle bekannt, dass just zum gleichen Anliegen derzeit ein Antrag des Kirchenkreises Wittenberg der Landessynode vorläge. Daher wurde der Dübener Antrag zunächst in die Synodenausschüsse „Bau- und Finanzen“ sowie „Kirchliches Leben“ verwiesen – zudem wolle man erst einmal schauen, wie der Landeskirchenrat zum Wittenberger Antrag berät.
Aus dem nachfolgenden Bericht des Superintendenten erfuhren die Synodalen einige Neuigkeiten. So z.B. dass der Kirchenkreis einen Antrag an das Landeskirchenamt gestellt hat, in dem es um die Bewilligung für einen „Erprobungsraum“ geht. Hintergrund: Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) möchte Gemeinde „neu denken“. Sie eröffnet Freiräume, damit sich alternative Formen von Kirche entwickeln und gedeihen können. Im November 2014 hat die Landessynode „ermutigt, neue Gemeindeformen im säkularen Kontext zu erproben. Hierzu bedarf es einer großen Offenheit.“ Die neuen Formen sollen dabei die bewährten nicht ersetzen, sondern ergänzen – damit verschiedene Menschen das Evangelium hören und verstehen können. Nun möchte der Kirchenkreis Torgau-Delitzsch im Vorfeld der 2022 in Torgau stattfindenden Landesgartenschau den Erprobungsraum „Gemeinde auf Zeit“ testen und ins Leben rufen. Mathias Imbusch: „Diese Gemeinde auf Zeit soll ökumenisch und regional sein und sie soll alle die Menschen zusammenführen, die im Vorfeld und in der Phase der Durchführung der sechsmonatigen Landesgartenschau aktiv werden.“ Die landeskirchliche Entscheidung dazu steht noch aus. Weiterhin gab er bekannt, das Anfang Juli 2019 der Kirchenkreis von zwei Vertretern der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) besucht wird. Dabei handelt es sich um Dr. Irmgard Schwaetzer (Bundesministerin a.D., Präses der Synode der EKD
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Dr. Dr. h.c. Volker Jung (Kirchenpräsident Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, Mitglied des Rates der EKD). Anlass ihres Besuches ist der 30. Jahrestag der friedlichen Revolution im Osten Deutschlands. Andreas Bechert

Neuen Herausforderungen positiv begegnen

Eilenburg. Am Samstag (3. November 2018) tagte im Gemeindehaus am Eilenburger Nikolaiplatz die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch. Nach dem Abendmahlsgottesdienst in St. Nikolai stand zu Beginn der Tagung das Thema: „Gemeinde und Diakonie“ auf dem Programm. Als Gast, Referent und Diskussionspartner war dazu Bischof i.R. Jochen Bohl in die Muldestadt gekommen. Jochen Bohl war über zwanzig Jahre Direktor des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und konnte aus seiner Sicht das thematische Spannungsfeld in sehr praktischen Beispielen und Impulsen den Zuhörern vermitteln. Fazit seines Vortrages war, dass es aus heutiger Sicht weiterhin viele Berührungspunkte zwischen Kirchengemeinde und Diakonie gibt und geben muss, doch leider genügt sich jede der Institutionen manchmal auch nur ihrer selbst. Demgegenüber sollten Vorteile und Schnittmengen nicht außer Acht gelassen werden. Er machte den Anwesenden Mut, sich genau diesen Berührungspunkten in Zukunft verstärkt zuzuwenden, um einer weiteren Polarisierung entgegen zu wirken.

Ebenfalls um Zukunftsfragen ging es im anschließenden Bericht von Superintendent Mathias Imbusch, obwohl dieser mit einem Rückblick begann – und zwar auf den „Tag der Sachsen“, Anfang September in Torgau. Es waren aus seiner Sicht drei intensive Tage rund um die Marienkirche, die genutzt wurden dazustellen, „was Kirche in ihrer Vielgestaltigkeit ausmacht.“ Mathias Imbusch: „Ich bin sehr froh darüber, dass es einige Kirchengemeinden, Gruppen, Werke und Initiativen gab, die da – auf ganz verschiedene Weise – mitgemacht haben. Ihnen gilt mein besonderer Dank.“ Seine Betonung lag dabei auf dem Wort „einige“, denn im Blick auf den Großteil des Kirchenkreises „blieb die Resonanz – aufs Ganze gesehen – gering.“ Im Kontext mit den Erfahrungen der letzten Kreiskirchentage stellte der Superintendent fest: „Wir müssen uns die Frage stellen, wie wir in unserem Kirchenkreis ein Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen können, das uns instand setzt, solchen Herausforderungen wie überregionalen Großveranstaltungen in Zukunft positiv zu begegnen.“ Die nächste passende Gelegenheit dazu bietet sich wieder in Torgau, wo im Jahr 2022 die Landesgartenschau über einen Zeitraum von fast sieben Monaten stattfinden wird. Kirche spielt dabei eine wichtige und tragende Rolle – dies habe man am Beispiel der vor kurzem beendeten Landesgartenschau in Burg deutlich gesehen und vermittelt bekommen. Imbusch: „Ich wünsche mir, dass unsere beruflich Mitarbeitenden und auch viele Kirchengemeinden sich an der Vorbereitung und Gestaltung beteiligen werden.“ Und ein zweiter Blick in die Zukunft gab Mathias Imbusch den gewählten Vertretern aller Kirchengemeinden des Kirchenkreises mit auf den Weg in ihre Gemeinden – die in einem Jahr anstehenden Neuwahlen der Gemeindekirchenräte und der anderen Wahlgremien, so auch der Kreissynode. Schon sehr bald sollte man sich vor Ort Gedanken darüber machen, wer als Kandidat für ein solches Amt gefunden werden kann. Mathias Imbusch: „Ich hoffe sehr, dass wir für diese wichtigen Leitungsämter in unserer Kirche genügend und geeignete Kandidatinnen und Kandidaten finden, die sich dieser Aufgabe stellen wollen.“ Andreas Bechert

Kirche ist weiter auf dem Weg

synode210418Delitzsch. Im St. Georg-Hospital fand am Samstag, 21. April 2018, die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch statt. Nach dem Gottesdienst in der Hospitalkirche eröffnete Präses Dieter Roth die Tagung und begrüßte als erstes die Gäste. So z.B. den Präses der Kreissynode aus Wittenberg, Uwe Kröber, sowie den Superintendenten des Nachbarkirchenkreises Bad Liebenwerda, Christof Enders. Beide hatte das interessante Thema des Vormittags angelockt – der Vortrag von Prof. Dr. Michael Domsgen von der Martin-Luther-Universität Halle. Das Thema lautete: „Evangelium kommunizieren – was heißt das heute?“. Im Mittelpunkt stand die altbekannte Problematik der Evangelischen Kirche: sinkende Mitgliederzahlen, weniger Pfarrer und immer größere Pfarrbereiche – ein Thema, das zurzeit alle Kirchenkreise in gleicher Weise beschäftigt. Prof. Domsgen kam am Ende seines Vortrags zu dem Schluss, dass die Kirche eine „neue Form aus der Gemeinde heraus“ entwickeln muss. „Wir können nicht mehr flächendeckend agieren“, stellte er fest und auch, dass da, „wo es bald weiße Flecke gibt“, etwas „Neues wachsen wird“.

Zu diesen theoretischen Aspekten und Überlegungen passte dann gut der Bericht von Superintendent Mathias Imbusch über die Entwicklungen im letzten halben Jahr. Erneut stand das Thema Personal im Mittelpunkt. In der Region Torgau wurde nach dem Ausscheiden der Gemeindepädagogin Susann Gaudig nun Babett Herkt mit einer Viertelstelle für ein Jahr mit Aufgaben in der Region betraut. Ob dieses „Experiment“, wie Mathias Imbusch es selbst betitelte, gelingt, wird sich zeigen. Allein schon die Anfahrt von Delitzsch nach Torgau verschlingt Arbeitszeit. Er hofft, dass über projektorientierte Arbeit belebende Impulse gesetzt werden können. Nach langer Zeit der Krankheit sind Kantorin Cornelia Gebauer (Dommitzsch-Süptitz) und Pfarrer Maik Hildebrandt (Belgern) wieder im Amt. Bislang keinen Erfolg gab es bei der Ausschreibung der Pfarrstelle Beilrode-Arzberg. „Offenbar ist das Interesse an einem ländlich geprägten Kirchenkreis am Rand unserer Kirche für Bewerber ziemlich gering“ – O-Ton des Superintendenten. Die Suche geht aber weiter – die Vakanzzeit wird u.a. von Pfarrer Thomas Pfeifer überbrückt. Seit dem 1. April 2018 ist die Pfarrstelle Dommitzsch-Süptitz mit Pfarrer i.E. Cornelius Pohle neu besetzt. Am 8. April wurde Pfarrerin Christiane Schmidt in Torgau die dortige Pfarrstelle urkundlich übertragen. Keine Veränderungen gibt es in der Region Delitzsch. –

Sorgenkind ist und bleibt die Mulderegion. Dies wurde schon zu Beginn der Synode deutlich, als Präses Dieter Roth eine fünfköpfige Delegation des Eilenburger Gemeindekirchenrates begrüßte. Nach dem überraschenden Ausscheiden von Vikar Hoberg ist der Bereich Eilenburg und Bad Düben wieder vakant. Es gab in den letzten Wochen etliche Sitzungen und Beratungen mit beiden Gemeindekirchenräten, jedoch ohne eine Lösung. Bad Düben will weiterhin über den inzwischen gegründeten Förderverein eine Aufstockung der eigenen Pfarrstelle erkämpfen und auch Eilenburg reicht eine halbe Pfarrstelle nicht aus. Der Kreiskirchenrat hat auf Empfehlung des Stellenplanausschusses als Übergangslösung folgende Veränderung beschlossen: Die Zusammenlegung der Pfarrbereiche Sprotta und Authausen wird vorerst ausgesetzt. Für fünf Jahre wird Authausen mit Pfarrer Andreas Ohle um Bad Düben erweitert und für den gleichen Zeitraum soll Pfarrerin Edelgard Richter neben ihrem Pfarrbereich Sprotta auch Eilenburg betreuen. Ob man dem in Eilenburg und Bad Düben sowie in den Landbereichen etwas abgewinnen kann? Es bleibt also spannend in der Mulderegion.

Herbstsynode 2017: Auf der Suche nach neuen Wegen

synode-041117bKirchenkreis. Am Samstag war das Gemeindezentrum Heilandskirche in Beilrode Versammlungsort für die Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch. Nach dem Abendmahlsgottesdienst in der benachbarten Kreuzkirche eröffnete Präses Dieter Roth aus Delitzsch die Tagung. Am Vormittag gab es zwei Impulsvorträge. Pfarrer Matthias Taatz berichtete unter dem Motto: „Veränderte Horizonte in Kirche und Gemeinde“ über seine Tätigkeit als Landpfarrer. Als er 1991 in Schenkenberg begann, hatte er vier Dörfer samt Kirchengemeinden zu betreuen. Heute sind es mittlerweile 16! Die steigende Zahl der Predigtstätten ist eng verbunden mit dem demographischen Wandel im Osten Deutschlands – erschwerend kommt hinzu, dass 40 Jahre DDR zwei Generationen von der Kirche fernhielten. Das „Nachrücken“ der mittleren Generation heute bleibt somit aus und die Älteren werden immer weniger oder sind anderweitig zum Gottesdienst „unterwegs“. Es gibt laut Taatz mittlerweile die große Gruppe der Fernsehgottesdienstbesucher. Die Folgen sind, dass sich die Zahl der regelmäßigen Gottesdienstbesucher im einstelligen Bereich bewegt – nur zu den Fest- und Feiertagen ist die Kirche voll.

synode-041117cMatthias Taatz sucht daher nach anderen Formen, die „Schäfchen“ seiner Gemeinde und vor allem „Kirchennahe Mitmenschen“ zu erreichen. Eine inzwischen etablierte Institution in Schenkenberg ist die Familienkirche. Aller zwei Monate wird dazu eingeladen. Sie beginnt um 11 Uhr („frühstücksfreundlich für die Familien“ – Zitat Taatz) und sie endet mit einem gemeinsamen Mittagessen. Es kommen im Schnitt 40 Kinder und 50 Erwachsene – Tendenz steigend. Generell ist Pfarrer Mattias Taatz bemüht, „alle Menschen mit unserer Botschaft“ zu erreichen, auch wenn sie nicht in der Kirche sind. Taufen, Trauungen oder Beerdigungen gehören für ihn dazu – keiner sollte abgewiesen werden. 16 Kirchen sind natürlich viele – es kann nicht in jeder Kirche am Sonntag einen Gottesdienst geben. Taatz ist der Meinung, dass man vielleicht in Zukunft so einen großen Bereich in Haupt- und Nebenkirchen unterteilen sollte. Die Hauptkirchen bieten den regelmäßigen Gottesdienst an – die Nebenkirchen werden für die Kasualien und natürlich an den Feiertagen geöffnet. Sein Fazit aber angesichts dieses komplizierten Ist-Zustandes: „Kirche ist noch lange nicht am Ende!“

synode-041117aAls zweite Rednerin trat Pfarrerin i.E. Ann-Sophie Schäfer ans Rednerpult. Sie berichtet von ihrer Tätigkeit im Rahmen der neu geschaffenen Kreispfarrstelle, die zum einen die regionale Vernetzung im Blick hat und zum anderen schwerpunktmäßig den Übergang in der Pfarrstelle Dommitzsch-Süptitz mitgestalten soll. Zu 50% ist sie darum auch auf Zeit als Pfarrerin im Bereich Süptitz unterwegs. Die andere Hälfte ihrer Stelle füllt sie mit ihrer Sonderfunktion aus, die darin besteht, in der Region Torgau nach Synergien über die Ortsgemeinde hinaus zu suchen. Drei Schwerpunkt hat sie sich dabei selber gestellt: Sie möchte die Kräfte in der Region bündeln, will die kleinen Orte stärken und dies durch nachhaltige Kommunikation sowie Vernetzung der bestehenden Strukturen erreichen. Nach beiden Vorträgen hatten die Synodalen Zeit zu teilweise kontroversen Gruppengesprächen über das Gehörte – gemeinsam nachzudenken, ob und wie diese Impulse in der eigenen Region eine Hilfe sein bzw. in der eigenen Gemeinde Anwendung finden könnten.

Am Nachmittag berichtete Superintendent Mathias Imbusch über das Geschehen im letzten Halbjahr. Zu Beginn seines Berichtes ging es um die Personalsituation des Kirchenkreises. Die im Frühjahr noch offene Besetzungssituation in den beiden halben Pfarrstellen Eilenburg und Bad Düben hat sich mittlerweile durch den Dienstantritt von Vikar Stephan Hoberg etwas entspannt. Im Rahmen seines Sondervikariates ist er seit 1.9.2017 für beide Stellen zuständig. Alle zuständigen Gemeindekirchenräte haben dieser Lösung zugestimmt. Unabhängig davon ist Bad Düben nach wie vor an einem 100%igen Pfarrer für die Kurstadt interessiert. Ein noch zu gründender Förderverein hat nun drei Jahre lang Zeit, sich um die notwendigen finanziellen Mittel zu bemühen. Im zweiten Punkt seiner Ausführungen informierte Mathias Imbusch das Gremium der gewählten Gemeindevertreter über die bevorstehende Visitation des Kirchenkreises. Vom 28.1. bis 25.3.2018 werden sich dazu die Mitglieder einer Visitationsgruppe des Propstsprengels Halle-Wittenberg im Kirchenkreis umtun. Dieser Gruppe wird zuvor ein von Superintendent und Präses erstellter Bericht vorgestellt werden, in dem insbesondere die gegenwärtige Stellenplansituation beschrieben werden soll. Mathias Imbusch: „Wir freuen uns auf die Besuche der Visitatoren und die Gespräche mit ihnen.“

synode-041117dIm Anschluss an diesen Bericht wurden die sechs Kreiskirchlichen Kollekten beschlossen und sich dann dem Haushaltsplan 2018 zugewandt. Amtsleiterin Annegret Arnold und ihre Stellvertreterin Carola Pankrath stellten die Zahlen vor, die im kommenden Jahr zur Finanzierung des Verkündigungsdienstes, des allgemeinen Haushaltes und im Struktur- sowie Baulastfonds zur Verfügung stehen. Der Finanzausschuss und die Synode votierten einstimmig dafür, dass dieser Etat nun zur Anwendung gelangen soll. Zum Schluss der Synode bedankte sich Präses Dieter Roth bei den Gastgebern in Beilrode – dieser erstmals gewählte Tagungsort war eine durchaus gute Wahl gewesen. Wiederkommen nicht ausgeschlossen! Andreas Bechert

>> zurück zur Auswahl


Synodale des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch – Kreissynode (Stand: 21.04.2017)

Älteste

Bereich Audenhain

1. Synodaler: Müller, Sybille 

1. Stellv.: Zenker, Olaf 

2. Stellv.: Werner, Andreas

Bereich Authausen

2. Synodaler: Kirchhof, Ute

1. Stellv.: Ratsch, Steffen

2. Stellv.: Porsch, Sandra           

Bereich Bad Düben

3. Synodaler: Majer, Olaf

1. Stellv.: Tölg, Maria

2. Stellv.: Maeser, Thomas

Bereich Beilrode / Arzberg

4. Synodaler: Müller-Schönau, Friedericke

1. Stellv.: Uhlig, Helga

Bereich Belgern

5. Synodaler: Jantosch, Matthias

1. Stellv.: Schneider, Heidrun 

Bereich Delitzsch

6. Synodaler: Roth, Dieter            

1. Stellv.: Hönemann, Anna Marie           

2. Stellv.: Willig, Reinhard

Bereich Dommitzsch

7. Synodaler: Krausewitz, Markus

1. Stellv.: Herzer, Dina 

Bereich Eilenburg

8. Synodaler: Jung, Edit

1. Stellv.: Glas, Angela

2. Stellv.: Köditz, Falko

Bereich Krippehna

9. Synodaler: Becht, Andrè

1. Stellv.: Meißner, Steffen

Bereich Krostitz

10. Synodaler: Hoffmann, Carol

1. Stellv.: Koch, Karl

Bereich Löbnitz

11. Synodaler: Rudolph, Marina

1. Stellv.: Süpple, Simone

2. Stellv.: Röthe, Henrik

Bereich Schenkenberg

12. Synodaler: Meißner, Ute

1. Stellv.:  Winkler, Andreas

2. Stellv.: Reißmann, Evelin

Bereich Schildau

13. Synodaler: Richter, Olaf

1. Stellv: Galich, Erwin

Bereich Schkeuditz

14. Synodaler: Zimmer, Waltraud

1. Stellv: Bruns, Sigrid

2. Stellv: Mann, Annika

Bereich Sprotta

15. Synodaler: Ritter, Christine

1. Stellv.: Schiebel-Auge, Anja

2. Stellv.: Zickert, Reiner

Bereich Süptitz

16. Synodaler: Opitz, Gabriele

1. Stellv.: Sachse, Marita

 2. Stellv.: Alt, Susanne

Bereich Torgau

17. Synodaler: Küchenhoff, Renate

1. Stellv.: Scherzer, Annegret

2. Stellv.: Sens, Arlett

Bereich  Zschortau

18. Synodaler: Effenberg, Thomas

1. Stellv.: Kahlert, Manfred

2. Stellv.: Mähnert, Holger

Bereich  Zwochau 

19. Synodaler: Ryl, Jens

1. Stellv.: Fiedler, Carsten

2. Stellv.: Ryll, Helmut

Wahlgemeinschaft Pfarrer/Innen

20. Synodaler: Dr. Meißner, Axel

21. Synodaler: Killinger-Schlecht, Heidrun

22. Synodaler: Walter, Michael

23. Synodaler: Pecusa, Stephan

24. Synodaler: Richter, Edelgard

25. Synodaler: Schmidt, Christiane

26. Synodaler: Taatz, Matthias

27. Synodaler: Fitschen, Eva

28. Synodaler: Dr. Krumbiegel, Friedemann

29. Synodaler: Beyer, Christian

Stellvertreter:

Senf, Daniel

Hildebrandt, Maik

Pfeifer, Thomas

Preisler, Dorothea

Wahlgemeinschaft – Gemeindepädagogen/-innen und Kirchenmusiker/-innen

30. Synodaler: Grimm-Over, Matthias           

31. Synodaler: Senftleben, Beate

32. Synodaler: Engelhardt, Kathrin 

33. Synodaler: Gaudig, Susann

34. Synodaler: Topfstedt, Jörg           

35. Synodaler: Britze, Norbert

Stellvertreter Gemeindepädagogen:

Sperling, Brit

Krause, Paul

Horn,  Claudia

Klöhn, Constanze

Albrecht, Andreas

Taatz, Leonore

Stellvertreter Kirchenmusiker:

Ruddies, Lena

Saretz, Ekkehard

Wahlgemeinschaft Verwaltung

36. Synodaler: Arnold, Annegret

1. Stellv.: Adamski, Ines

2. Stellv.: Pankrath, Carola

Wahlgemeinschaft – Kirchliche Werke/Stiftungen

37. Synodaler: Münscher-Paulig, Tobias

1. Stellv.: Bauer, Marlis

38. Synodaler: Trümmel, Andrea

1. Stellv.: Geppert, Ute

2. Stellv.: Over, Kerstin

Berufungen

39. Synodaler: Wendt, Marian

40. Synodaler: Gronau, Nico

Jugendsynodale

41. Synodaler: Schmidt, Lydia

42. Synodaler: Meißner, Johanna

1. Stellv.: Scherzer, Sophie

2. Stellv.: Krause, Lukas

3. Stellv.:  Mühlner, Franziska

4. Stellv.: Mende, Maximillian

5. Stellv.: Näther, Marie

Superintendent 

43. Synodaler: Imbusch, Mathias

>> zurück zur Auswahl