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Schkeuditz, Kreuzgemeinde Altstadt, Wehlitz, Kursdorf

Pfarrer Dr. Axel Meißner
Topfmarkt 4 • 04435 Schkeuditz

Tel.: 034204/707681 • Fax: 034204/707682
Funk: 0152/29284112

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homapge: www.kirche-schkeuditz.de

Gemeindeblatt → Februar - April 2022 (PDF-Dokument)

Gottesdienste

Sonntag, 29.5.

09.30 Uhr – Kirche Altscherbitz – Gottesdienst

Sprechtag

Donnerstags, von 9.00 bis 12.00 Uhr, und jederzeit nach Vereinbarung im Pfarrhaus, Topfmarkt 4

Corona-Hinweis: Jeder Einzelne trägt nach wie vor Verantwortung für seine Mitmenschen. In den Gottesdiensten und bei anderen kirchlichen Veranstaltungen ist Abstand zu halten. Gerade die Älteren und Kranken sind gefährdet. Jeder sollte Rücksicht nehmen und sein Alltagsverhalten der aktuellen Situation anpassen. Die Kirchengemeinden sind angehalten, mit Umsicht und Vertrauen auf die aktuellen Entwicklungen zu reagieren. Zu beachten sind die allgemeinen infektionsschutzrechtlichen Maßnahmen. [Stand: 04.03.2022]


Sanierung der Ev. Stadtkirche St. Albani
Es geht weiter voran! Im August werden am Kirchenschiff Arbeiten zur Feuchtigkeitsminimierung in Angriff genommen. Die Planung für die Innensanierung wurde beauftragt. Ein Wettbewerb zur Gestaltung der Kirchenfenster läuft. Weitere „Patenschaften“ über Fußbodenplatten und -steine wurden übernommen. Dafür sagen wir herzlich Dank. Dennoch brauchen wir auch weiterhin Ihre Hilfe. Wenn sie uns weiter unterstützen wollen, können sie folgendes Konto verwenden:
Bank für Kirche und Diakonie
DE 42350601901551586029
GENODED1DKD
Zweck: Sanierung Kirche Schkeuditz 


Rittergutskirche Kleinliebenau

rittergutskirche22Die Rittergutskirche Kleinliebenau ist ein historisches Baudenkmal an der ehemaligen Via Regia. Kleinliebenau wurde bereits 1307 erstmals als „Parvum Lyenow“ erwähnt, das Kirchenbauwerk erstmals 1309 in einer Urkunde des Bischofs Heinrich IV., genannt Kindt gegenüber dem Merseburger Domprobst Rychard. Es ist in der Kirche eine Sakramentsnische aus dieser Zeit mit Darstellung des heiligen Nikolaus vorhanden. Deshalb ist davon auszugehen, dass Handelsreisende nach Leipzig unterwegs auf der Via Regia durch Kleinliebenau kamen.

Bis zum 30-jährigen Krieg gab es ein Pfarrgehöft, das nach den Verwüstungen in diesen Jahren nicht wieder aufgebaut wurde. In diese Zeit wird das Epitaph von Hans Henrig von Kaneworff an der südlichen Innenwand der Kirche datiert.

Die Kleinliebenauer Kirche erhielt 1706 einen neuen Turm. Nach einem Brand 1785 wurde die Kirche – mit dem Turm im Osten – neu aufgebaut. Die Inneneinrichtung aus dieser Zeit ist heute noch (fast) vollständig vorhanden. 1823 bekam Kleinliebenau ein Gasthaus mit Biergarten und wurde zu einem beliebten Ausflugsziel der Leipziger. Von September bis November 1889 wurde die Kirche zum letzten Mal bis heute renoviert: Außenputz, Turmknopf und vergoldetes Kreuz, Innenanstrich und Bemalungen stammen aus dieser Zeit. Dem Ersten Weltkrieg fielen zwei Kirchenglocken und die Prospektpfeifen der Orgel zum Opfer. Im Herbst 1956 wurde die verfallene Patronatsloge abgebrochen und die Öffnung zur Kirche geschlossen. Bis in die 1970er Jahre wurden Gottesdienste abgehalten. Die Kirche stand vorerst in kommunalem Eigentum und gelangte mit der Kommunalreform 2001 an die Stadt Schkeuditz.

Im Sommer 2005 verkaufte die Stadt das Bauwerk an Henrik Mroska, Religionslehrer in Leipzig, für einen symbolischen Euro. Es wurde noch im gleichen Jahr der Kultur- und Pilgerverein Kleinliebenau e.V. gegründet, der als Nutzungsinhaber das verlassene, verfallende Gotteshaus als Ort der Einkehr und Begegnung erhalten möchte.

Link → Rittergutskirche Kleinliebenau