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notfallIm Kirchenkreis Torgau-Delitzsch sind zwei Notfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams aktiv.

Bereich: Delitzsch/EilenburgTorgau


Notfallseelsorge / Kriseninterventionsteam Delitzsch/Eilenburg

Erreichbar über die Rettungsleitstelle Leipzig – Tel.: 0341-550044000

Homepage: www.kit-delitzsch.de

kit2015Teamleiter:
Pfr. Dr. Friedemann Krumbiegel
Tel.: 034295 - 81807
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Postanschrift:
Notfallseelsorge / Kriseninterventionsteam
Nikolaiplatz 3 • 04838 Eilenburg 

 

 

Wie sind die Notfallseelsorger auf ihren Einsatz vorbereitet?kit logo

In unserem Team sind Mitarbeiter aus den verschiedensten Berufsgruppen tätig. Nach einer einjährigen Ausbildungs- und Probezeit starten sie mit selbständigen Einsätzen. Regelmäßige Teamtreffen, Supervision und Fortbildungen begleiten die weitere Arbeit. Darüber hinaus sind unsere Mitarbeiter im Critical Incident Stress Management (CISM) [Stressmanagement nach kritischen Ereignissen] der International Critical Incident Stress Foundation (ICISF) geschult und zertifiziert. Wir sind dadurch in der Lage Einsatzkräftenachsorge durchzuführen.
Jeweils zwei MitarbeiterInnen übernehmen den Bereitschaftsdienst in wöchentlichem Turnus. Sie sorgen dafür, dass das Team 24 Stunden, 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist. Das Team Delitzsch-Eilenburg nahm am 05.01.2000 aktiv seine Arbeit auf. Es arbeitet unter dem Dach der DRK-Kreisverbände Delitzsch und Eilenburg und des Evangelischen Kirchenkreises Torgau-Delitzsch.

Wann kommt die NFS/ das KIT zum Einsatz?

Zum Beispiel:
• beim Überbringen einer Todesnachricht zusammen mit der Polizei
• nach dem Tod eines Angehörigen im häuslichen oder öffentlichen Bereich
• nach einem Suizid
• bei laufender oder nach erfolgloser Reanimation
• nach einem Unfall mit Todesfolge
• nach einem plötzlichen Kindstod
• als Unterstützung in Schulen oder Kindertagesstätten nach einem Todesfall
• nach massiven Gewaltverbrechen
• zur Betreuung der Einsatzkräfte während und nach belastenden Einsätzen oder Großschadensereignissen

Wie arbeitet die NFS / das KIT?

Der Einsatz des Notfallseelsorge- (NFS) und Kriseninterventionsteams (KIT) erfolgt ehrenamtlich und ist kostenfrei. Notfallseelsorger unterliegen der Schweigepflicht. Der Einsatz des KIT / der NFS erfolgt unmittelbar nach dem Ereignis in der Akutphase, also noch mitten im Einsatzgeschehen oder unmittelbar danach. Er wird als Krisen-intervention verstanden und nicht als Therapie, schließt also die Lücke zwischen Ereignis und eventuell notwendiger professioneller psychosozialer Nachbetreuung.
Die NFS wird durch Einsatzkräfte, Betroffene, Angehörige oder Kollegen über die Rettungsleitstelle alarmiert. Die Helferinnen und Helfer sind als Gesprächspartner vor Ort und gehen ganz auf die Bedürfnisse der Menschen ein - ohne weitere Verpflichtungen. Sie bringen Zeit mit, hören zu, halten Leid und Trauer mit aus und bieten Hilfestellungen für die nächsten Schritte an.
Sie bieten Hilfe für alle Menschen an, egal welcher Konfession, Religion oder Weltanschauung sie angehören.

Wie kann ich die Arbeit der NFS / des KIT unterstützen?

Sie können unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen:
Mit einer Spende helfen Sie bei der Finanzierung der Einsatzfahrten, der Fortbildungen und der Ausrüstungs-gegenstände wie Einsatzwesten und Funkempfänger.

Spendenkonto DRK Delitzsch e.V.
IBAN: DE28 8605 5592 2280 0283 55
BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)
Verwendungszweck: Notfallseelsorge

Oder Sie arbeiten aktiv bei uns mit:
Wir suchen immer neue Mitarbeiter. Bewerben können sich Frauen oder Männer ab 26 Jahren, Konfessions- und Religionszugehörigkeit spielt keine Rolle. Wer Interesse hat, der wird zunächst zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, in dem geklärt wird, ob eine Eignung vorliegt.

Danke für Ihre Unterstützung! 

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Notfallseelsorge / Krisenintenventionsteam Torgau/Oschatz

kit torgauZum Vorstand des ehemaligen SiN-Vereins gehörten seit März 2014: Pfr. i.R. Reinhard Keiling (Vorsitzender), Inge Beyer (Schriftführerin), Ursula Baum ( Schatzmeisterin), Isabell Laurisch (Mitglied) und Ulrich Münch (stellv. Vorsitzender) (v.l.n.r.)Die technische und medizinische Versorgung bei Unfällen und Katastrophen geschieht durch Feuerwehr und Rettungsdienst – deren Helfern sind gut ausgerüstet und geschult. Zurück bleiben jedoch immer Menschen, die solche Ereignisse seelisch zu verkraften haben: Patienten, deren Angehörige, aber auch Helfer im Rahmen der Rettungseinsätze. Um diesen Menschen möglichst schnell die Verarbeitung belastender Erfahrungen in einer akuten Krisensituation zu ermöglichen, hatte sich im Jahr 2002 der Verein „Seelsorge in Notfällen Torgau-Oschatz e.V.“ (SIN) in Zinna gegründet. Mit der Auflösung des Vereins geht nun die Trägerschaft der Arbeit in eine neue Struktur. Im Januar 2016 haben der Evangelische Kirchenkreis Torgau-Delitzsch und der DRK-Kreisverband Torgau-Oschatz eine gemeinsame Trägerschaft für die „Notfallseelsorge / Krisenintervention Torgau-Oschatz“ vereinbart. So wird die vorbildliche Arbeit der ehrenamtlichen Notfallseelsorger nahtlos fortgeführt.

Zum Vorstand des ehemaligen SiN-Vereins gehörten seit März 2014: Pfr. i.R. Reinhard Keiling (Vorsitzender), Inge Beyer (Schriftführerin), Ursula Baum ( Schatzmeisterin), Isabell Laurisch (Mitglied) und Ulrich Münch (stellv. Vorsitzender)  (v.l.n.r.)

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