Vali Nomenjanahary wurde als neue Diakonie-Pfarrerin eingesegnet
Am 21. Juni 2026 fand der St. Lukas Kirche zu Krippehna der Diakonie-Sonntag statt. Dabei wurde Vali Nomenjanahary als neue Diakonie-Pfarrerin feierlich eingesegnet. Sie übernahm dabei das Amt, welche seit 2023 Pfarrer Stephan Pecusa innehatte. Dieser wird in Zukunft wieder verstärkt im Pfarrdienst tätig sein, da der Pfarrbereich Delitzsch auf Grund des laufenden Raumordnungsverfahrens ab 1.1.2027 sieben Predigtstätten hinzu bekommt.
Pfarrerin i. E. Vali Nomenjanahary wird meist als erstes nach ihrem ungewöhnlichen Namen gefragt. 8.600 km muss man mit dem Flieger zurücklegen, um in ihre Heimat zu gelangen. Das Ziel liegt dann östlich von Afrika: die Insel Madagaskar. Sie erklärt: „Manche Madagassen haben lange Namen. Vali ist meine Lieblingskurzversion, die ich im Alltag benutze. Für die offizielle Dokumenten muss ich aber alle Vornamen aufschreiben, sonst bin ich nicht ich.“ Seit 2011 lebt sie in Deutschland. Zunächst in Freiburg im Breisgau, wo sie Religionspädagogik und Gemeindediakonie studierte. Danach ging es in Oldenburg mit demStudium weiter: „Ökumene und Religionen“ stand hier auf dem Programm. Vali Nomenjanahary: „Danach habe ich bei Mission EineWelt gearbeitet, als pädagogisch-theologische Fachkraft. Das war eine ganz besondere Aufgabe: Ich habe kirchliche Partnerschaften zwischen Gemeinden bzw. Dekanaten in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und verschiedenen evangelisch-lutherischen Kirchen in Kenia, Tansania, im Kongo und in Liberia. Das war unglaublich bereichernd, weil ich da miterlebt habe, wie lebendig und vielfältig Kirche weltweit ist.“
